Lichtmaschine – Funktion & Anzeichen für einen Defekt
Wie die Lichtmaschine Strom erzeugt
Die Lichtmaschine wird über einen Keilriemen oder Keilrippenriemen vom Motor angetrieben und wandelt Bewegungsenergie in elektrischen Strom um. Im Inneren dreht sich ein Rotor mit Elektromagneten innerhalb einer feststehenden Spule, wodurch Wechselstrom entsteht, den ein integrierter Gleichrichter in Gleichstrom umwandelt. Ein Regler hält die Spannung konstant bei etwa 14 Volt, unabhängig davon, ob der Motor im Leerlauf tuckert oder auf der Autobahn hochdreht. Dieser Strom versorgt sämtliche elektrischen Verbraucher im Fahrzeug und lädt gleichzeitig die Batterie nach, die vor allem beim Startvorgang beansprucht wird.
Anzeichen für eine defekte Lichtmaschine
Leuchtet die Batteriewarnleuchte während der Fahrt auf, flackert die Beleuchtung oder wird die Batterie trotz regelmäßiger Fahrten immer schwächer, deutet das häufig auf eine defekte Lichtmaschine, einen gerissenen Keilriemen oder verschlissene Kohlebürsten hin. Ohne funktionierende Lichtmaschine läuft das Auto nur so lange, bis die Batterieladung aufgebraucht ist – meist reicht das für wenige Kilometer. Bei ersten Anzeichen empfiehlt sich eine rasche Prüfung in der Werkstatt, da ein plötzlicher Ausfall unterwegs zum kompletten Stromausfall führen kann.
Weitere Informationen: Autobatterie PKW – Typen, Kapazität & Wechsel
