Lichtmaschine – Funktion & Anzeichen für einen Defekt

Lichtmaschine – Funktion & Anzeichen für einen Defekt

Aktualisiert: Juli 2026 · Kategorie: Elektrik
Die Lichtmaschine erzeugt bei laufendem Motor Strom für Bordelektronik, Licht und Zündung und lädt dabei die Batterie wieder auf. Eine aufleuchtende Batteriewarnleuchte während der Fahrt deutet meist auf einen Defekt hin.

Wie die Lichtmaschine Strom erzeugt

Die Lichtmaschine wird über einen Keilriemen oder Keilrippenriemen vom Motor angetrieben und wandelt Bewegungsenergie in elektrischen Strom um. Im Inneren dreht sich ein Rotor mit Elektromagneten innerhalb einer feststehenden Spule, wodurch Wechselstrom entsteht, den ein integrierter Gleichrichter in Gleichstrom umwandelt. Ein Regler hält die Spannung konstant bei etwa 14 Volt, unabhängig davon, ob der Motor im Leerlauf tuckert oder auf der Autobahn hochdreht. Dieser Strom versorgt sämtliche elektrischen Verbraucher im Fahrzeug und lädt gleichzeitig die Batterie nach, die vor allem beim Startvorgang beansprucht wird.

Anzeichen für eine defekte Lichtmaschine

Leuchtet die Batteriewarnleuchte während der Fahrt auf, flackert die Beleuchtung oder wird die Batterie trotz regelmäßiger Fahrten immer schwächer, deutet das häufig auf eine defekte Lichtmaschine, einen gerissenen Keilriemen oder verschlissene Kohlebürsten hin. Ohne funktionierende Lichtmaschine läuft das Auto nur so lange, bis die Batterieladung aufgebraucht ist – meist reicht das für wenige Kilometer. Bei ersten Anzeichen empfiehlt sich eine rasche Prüfung in der Werkstatt, da ein plötzlicher Ausfall unterwegs zum kompletten Stromausfall führen kann.

Weitere Informationen: Autobatterie PKW – Typen, Kapazität & Wechsel