Section Control Österreich: Strafe & Ablauf
So misst Section Control, was bei Überschreitung droht und was du tust, wenn der Brief der Behörde im Postkasten liegt.
Section Control misst dein Durchschnittstempo über eine ganze Strecke. So läuft die Messung ab, was nach § 99 StVO droht und was du nach dem Bescheid tust.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Was: Section Control ist die abschnittsbezogene Geschwindigkeitsüberwachung nach § 98a StVO: Die Anlage misst dein Durchschnittstempo über eine festgelegte Strecke
- Kompatibilität: Gilt für alle Fahrzeuglenker auf den per Verordnung festgelegten Messstrecken, vor allem in Tunneln und Autobahn-Baustellen
- Schwierigkeit: Einfach zu verstehen; nach einem Strafbescheid zählen vor allem die Fristen
- Zeit: Anonymverfügung: vier Wochen ab Ausfertigung; Einspruch gegen eine Strafverfügung: zwei Wochen ab Zustellung
Du bremst vor dem Radarkasten kurz ab, beschleunigst danach wieder und denkst, das war es. Bei Section Control geht diese Rechnung nicht auf. Die Anlage vergleicht nämlich, wie lange du für die ganze Strecke gebraucht hast.
Hier erfährst du, wie die Messung funktioniert und wo es sie gibt. Du siehst, was das Gesetz an Strafen vorsieht und welche Fristen nach dem Brief der Behörde laufen. Die Angaben stützen sich auf § 98a StVO im RIS, § 99 StVO im RIS, die ASFINAG und den ÖAMTC. Stand der Rechtstexte: Oktober 2026.
So funktioniert die Messung über die Strecke
Am Anfang und am Ende der Messstrecke erfasst eine Kamera dein Kennzeichen samt Uhrzeit. Aus Weg und Zeit errechnet die Anlage dein Durchschnittstempo.
Laut ASFINAG wird beim Einfahren in den kontrollierten Abschnitt das Kennzeichen erfasst und mit einem Zeitstempel versehen. Beim Ausfahren passiert das Gleiche noch einmal. Danach vergleicht die Anlage beide Stempel. Warst du schneller als die erlaubte Mindestfahrzeit, gilt das als Überschreitung.
Die Rechnung kannst du selbst nachvollziehen: Länge der Strecke geteilt durch erlaubtes Tempo ergibt die Mindestfahrzeit. Wer sie unterschreitet, war im Schnitt zu schnell. Das gilt auch, wenn du zwischendurch kurz langsamer warst.
| Messstrecke | Erlaubtes Tempo | Mindestfahrzeit |
|---|---|---|
| 2 km | 60 km/h | 2 Minuten |
| 4 km | 80 km/h | 3 Minuten |
| 5 km | 100 km/h | 3 Minuten |
| 6 km | 80 km/h | 4 Minuten 30 Sekunden |
Die ASFINAG nennt noch zwei Besonderheiten. Die Anlage unterscheidet zwischen ein- und mehrspurigen Fahrzeugen sowie zwischen Pkw, Bus und Lkw. Eine „Multi“-Variante überwacht außerdem mehrere Auf- und Abfahrten eines Abschnitts. Das Ergebnis ist ein Durchschnittswert, kein Momentaufnahme-Foto.
Gut zu wissen: Eine Section-Control-Strecke ist keine Radarfalle im Sinn von „einmal blitzen“. Wer vorher abbremst und danach beschleunigt, holt den Schnitt nicht herunter. Ein Tempomat auf dem erlaubten Wert ist hier der einfachste Schutz.
Wo es Section Control in Österreich gibt
Section Control läuft fix in Tunneln und mobil in Baustellen auf Autobahnen. Jede Messstrecke ist angekündigt. Eine vollständige Standortliste gibt es nicht, weil mobile Anlagen wandern.
Die erste Anlage Österreichs ging laut ASFINAG im September 2003 im Kaisermühlentunnel der A 22 in Wien in Betrieb. Dort sind die Unfälle im Verhältnis zur Verkehrsmenge um rund die Hälfte zurückgegangen. Das Bundesministerium führt für den Kaisermühlentunnel, die Laßnitzhöhe und den Wechsel auf der A 2 jeweils eine eigene Messstreckenverordnung.
Nach dem Beitrag der ASFINAG (zuletzt aktualisiert vor rund drei Jahren) waren damals sechs fixe Anlagen und 20 mobile Anlagen im Einsatz. Mobile Anlagen stehen vor allem in Baustellen mit Spurverengungen. Dort fahren die Lenker im Schnitt rund sieben km/h langsamer. Eine fixe Anlage setzt die ASFINAG nur ein, wenn Schilder und andere Maßnahmen nicht reichen.
Eine Standortliste gibt es hier bewusst nicht. Mobile Anlagen folgen den Baustellen, und jede Liste wäre nach wenigen Wochen veraltet. Verlässlich bist du mit den Schildern: Beginn und Ende der Messstrecke müssen laut § 98a Abs. 4 StVO angekündigt sein.
| Art | Typischer Einsatz | Quelle der Angabe |
|---|---|---|
| Fixe Anlage | Tunnel und Unfallhäufungspunkte, Messstrecke per Verordnung festgelegt | ASFINAG, BMIMI |
| Mobile Anlage | Autobahn-Baustellen mit Spurverengung oder Verschwenkung | ASFINAG, ÖAMTC |
| Multi Section Control | Mehrere Auf- und Abfahrten eines Abschnitts in einem System | ASFINAG |
Gut zu wissen: Die Zahlen der ASFINAG sind rund drei Jahre alt. Seitdem können Anlagen dazugekommen sein oder Baustellen enden. Achte deshalb immer auf das Hinweisschild und lies das Tempolimit im Abschnitt ab.
KFZ-Expertentipp: In der Praxis zeigt sich: Wer vor einer Baustelle das Tempolimit am Schild abliest und den Tempomat darauf einstellt, vermeidet den klassischen Fehler. Viele Lenker orientieren sich an der Geschwindigkeit des Vordermanns statt am Schild.
Rechtsgrundlage: Das regelt § 98a StVO
§ 98a StVO erlaubt Section Control, wenn es zur Verkehrssicherheit dringend erforderlich scheint. Die Strecke legt eine Verordnung fest, die Daten sind streng zweckgebunden.
Die Behörde darf bildverarbeitende technische Einrichtungen verwenden, um die durchschnittliche Fahrgeschwindigkeit auf einer festgelegten Strecke zu messen. Voraussetzung ist, dass das zur Verkehrssicherheit oder zum Schutz der Bevölkerung dringend erforderlich scheint. Die Messstrecke legt eine Verordnung fest.
| Absatz | Inhalt in Kürze |
|---|---|
| § 98a Abs. 1 | Einsatz bildverarbeitender Einrichtungen für die Durchschnittsgeschwindigkeit; Messstrecke per Verordnung; Mitteilung an die Landespolizeidirektion sieben Tage vor Beginn |
| § 98a Abs. 2 | Daten dürfen nur im Überschreitungsfall verwendet werden, soweit sie zur Identifizierung nötig sind; ohne Überschreitung sind sie unverzüglich zu löschen |
| § 98a Abs. 3 | Weitere erfasste Personen sind ohne unnötigen Verzug nicht rückführbar unkenntlich zu machen |
| § 98a Abs. 4 | Beginn und Ende der Messstrecke sind anzukündigen |
Zur Datenverarbeitung schreibt die ASFINAG, dass ausschließlich die Polizei Zugriff auf die Messdaten hat. Sie wertet Übertretungen aus und gibt sie an die Bezirkshauptmannschaft oder den Magistrat zur Strafverfolgung weiter. Fährst du korrekt, werden deine Daten laut Gesetz nicht weiterverwendet, sondern gelöscht.
Auch zum Geld äußert sich die ASFINAG: Straßenbetreiber erhalten 80 Prozent der Strafeinnahmen nach der StVO, 20 Prozent gehen an die Polizei. Die Einnahmen der ASFINAG sind laut eigener Angabe zweckgebunden und fließen in Sanierung, Betrieb und Verkehrssicherheit.
Gut zu wissen: Eine Messung zählt nur auf einer Strecke, die per Verordnung festgelegt und angekündigt ist. Das kann im Einzelfall wichtig werden, wenn du gegen einen Bescheid vorgehst. Die Frage klärst du aber nicht allein, sondern mit einer Rechtsauskunft.
Messtoleranz: Wie viel Abzug gibt es?
Von jedem Messwert wird ein Abzug für unvermeidbare Messfehler gemacht. Für Section Control nennt der ÖAMTC keinen eigenen Wert, die Zahlen für Radar und Laser sind aber bekannt.
Der ÖAMTC beschrieb 2014 zwei Abzüge. Bei Laserpistolen sind es bis Tempo 100 drei km/h, darüber drei Prozent des Messwerts. Bei fest stehenden Radargeräten nennt er fünf km/h beziehungsweise fünf Prozent über Tempo 100. Diese Werte gehen auf eine Zulassung des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen zurück.
Für Section Control gibt der ÖAMTC in dieser Aussendung keine eigene Zahl an. Deshalb steht hier kein Wert, der sich nicht belegen lässt. Entscheidend ist der Abzug, den die Behörde im Bescheid ausweist. Er steht in der Begründung und lässt sich dort nachprüfen.
Gut zu wissen: Der Abzug ist kein Freibrief. Er verhindert nur, dass Messungenauigkeiten zu deinen Lasten gehen. Wer 10 km/h über dem Limit liegt, hat nach Abzug trotzdem eine Überschreitung.
Was droht: Der gesetzliche Strafrahmen
Für Section Control gelten dieselben Strafen wie bei jeder anderen Geschwindigkeitsüberschreitung. Der Rahmen steht in § 99 StVO und hängt davon ab, wie weit du über dem Limit lagst.
Die Strafe richtet sich nicht nach der Messart, sondern nach der Überschreitung. Die Höchstbeträge stehen in § 99 StVO (Stand 30. Juli 2026). Die tatsächliche Strafe legt die Behörde im Einzelfall fest und liegt bei kleinen Überschreitungen meist weit unter diesem Rahmen.
| Überschreitung | Strafrahmen nach § 99 StVO |
|---|---|
| Allgemeine Übertretung (Abs. 3) | bis 726 €, Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen |
| mehr als 30 km/h (Abs. 2d) | 200 € bis 5.000 € |
| mehr als 40 km/h im Ortsgebiet oder mehr als 50 km/h außerhalb (Abs. 2e) | 400 € bis 6.000 € |
| mehr als 60 km/h im Ortsgebiet oder mehr als 70 km/h außerhalb (Abs. 2f) | 500 € bis 7.500 € |
Bei kleineren Überschreitungen kommt oft ein vereinfachtes Verfahren zum Zug. Eine Anonymverfügung darf laut § 49a VStG eine Geldstrafe bis 365 € vorschreiben, eine Strafverfügung nach § 47 VStG bis 600 €. Beide Verfahren sind auch bei Überwachung mit bildverarbeitenden Einrichtungen zulässig.
Welche Beträge die Behörden bei einzelnen Überschreitungen ansetzen, zeigt unser Bußgeldkatalog für Österreich. Die Grenzwerte und Tempolimits auf Autobahn und Freiland findest du im Ratgeber zum Tempolimit in Österreich.
Bei sehr hohen Überschreitungen droht zusätzlich der Verlust der Lenkberechtigung. Eine Vormerkung nach § 30a FSG löst Tempo nicht aus. Wie das zusammenhängt, erklärt der Ratgeber zum Vormerkdelikt.
Gut zu wissen: Die Höchstbeträge sind Rahmen, keine Preislisten. Wer einen Bescheid mit einer hohen Strafe bekommt, sollte die Begründung genau lesen und im Zweifel Rechtsauskunft einholen.
Brief von der Behörde: Das tust du Schritt für Schritt
Prüfe zuerst, welches Schreiben du bekommen hast. Die Frist entscheidet: vier Wochen bei der Anonymverfügung, zwei Wochen bei Lenkerauskunft und Strafverfügung.
Nach einer Messung bekommt der Zulassungsbesitzer in der Regel Post, auch wenn jemand anderer gefahren ist. Das Schreiben kann unterschiedlich aussehen. Jede Variante hat eigene Folgen und eigene Fristen.
- Lies, um welches Schreiben es sich handelt, und notiere das Datum der Ausfertigung oder Zustellung.
- Prüfe Tatzeit, Ort und Kennzeichen. Wenn etwas nicht stimmt, notiere es für einen Einspruch.
- Bei einer Anonymverfügung zahlst du innerhalb von vier Wochen mit dem beiliegenden Beleg, oder du wartest ab.
- Bei einer Lenkeranfrage nennst du binnen zwei Wochen nach Zustellung den Lenker mit Namen und Anschrift.
- Bei einer Strafverfügung erhebst du Einspruch binnen zwei Wochen nach Zustellung, wenn du nicht zahlen willst.
| Schreiben | Frist | Rechtsgrundlage und Folge |
|---|---|---|
| Anonymverfügung | Vier Wochen nach Ausfertigung | § 49a VStG: kein Rechtsmittel; wird sie nicht bezahlt, wird sie gegenstandslos und die Behörde forscht den Lenker aus |
| Lenkerauskunft | Zwei Wochen nach Zustellung | § 103 Abs. 2 KFG: Auskunft mit Name und Anschrift des Lenkers ist Pflicht |
| Strafverfügung | Zwei Wochen nach Zustellung | § 49 VStG: Einspruch möglich, danach folgt das ordentliche Verfahren |
| Organstrafverfügung | Laut Beleg | § 50 VStG: bis 90 €, eingehoben von Organen der Aufsicht, bei Section Control selten |
Zur Anonymverfügung gibt es eine eigene Seite mit allen Details: Anonymverfügung in Österreich. Den Ablauf des gesamten Verfahrens fasst der ÖAMTC-Überblick zum Verwaltungsstrafverfahren gut zusammen.
Wichtig bei der Strafverfügung: Ergeht auf deinen Einspruch hin ein Straferkenntnis, darf die Strafe nach § 49 Abs. 2 VStG nicht höher sein als in der Strafverfügung. Ein Einspruch kostet dich also nicht automatisch mehr.
✗ Falsch
Das Schreiben liegen lassen, weil „eh nicht ich gefahren bin“, und die Lenkeranfrage nicht beantworten.
✓ Richtig
Nenne fristgerecht den tatsächlichen Lenker. Die Auskunftspflicht trifft den Zulassungsbesitzer, Rechte zur Auskunftsverweigerung treten nach dem Gesetzestext zurück.
KFZ-Expertentipp: Fachleute raten, jedes Behördenschreiben am Tag des Eingangs mit Datum zu fotografieren und die Frist im Kalender zu notieren. Die Frist läuft ab Zustellung beziehungsweise Ausfertigung, nicht ab dem Tag, an dem du den Brief öffnest.
So bleibst du im Schnitt auf der sicheren Seite
Fahre im Abschnitt dauerhaft mit dem erlaubten Tempo, nicht mit dem Tempo der Kolonne. Tempomat und Navigationsgerät helfen, den Schnitt stabil zu halten.
Der Tempomat hält das eingestellte Tempo konstant, auch bergab. Er ist auf Strecken mit Section Control praktisch. Prüfe vorher, ob die Tachoanzeige zum tatsächlichen Tempo passt, denn viele Tachos zeigen etwas mehr an als die echte Geschwindigkeit.
Ein Navigationsgerät mit Tempolimit-Anzeige erinnert dich an wechselnde Abschnitte. Es ersetzt aber nie das Verkehrszeichen. Die Anzeige kann veraltet sein, rechtlich zählt immer das Schild vor Ort. Auch ein Radarwarner ändert daran nichts, mehr dazu im Ratgeber zu Radarwarner und Verkehrsassistenten.
Kurz erklärt wird der Begriff im Glossar-Eintrag zu Section Control. Dieser Ratgeber geht darüber hinaus und zeigt Rechtsgrundlage, Strafrahmen und Fristen.
Häufige Fragen zu Section Control in Österreich
Wie funktioniert Section Control in Österreich?
Eine Kamera erfasst am Anfang der Messstrecke dein Kennzeichen samt Uhrzeit, eine zweite am Ende. Aus Strecke und Fahrzeit errechnet die Anlage dein Durchschnittstempo. Die Rechtsgrundlage ist § 98a StVO. Das Prinzip erklärt auch der Glossar-Eintrag.
Wie hoch ist die Strafe bei Section Control?
Es gelten die normalen Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen nach § 99 StVO. Allgemein sind bis zu 726 € möglich, bei mehr als 30 km/h zu viel liegt der Rahmen bei 200 € bis 5.000 €. Die Beträge aus der Praxis zeigt der Bußgeldkatalog.
Gibt es bei Section Control eine Toleranz?
Vom Messwert wird ein Abzug für Messfehler gemacht. Der ÖAMTC nennt für Radar fünf km/h und für Laser drei km/h bis Tempo 100. Für Section Control gibt er keinen eigenen Wert an. Den angewendeten Abzug siehst du in der Begründung des Bescheids.
Wie lange habe ich Zeit, eine Anonymverfügung zu zahlen?
Du hast vier Wochen ab der Ausfertigung (§ 49a Abs. 6 VStG). Danach wird sie gegenstandslos, und die Behörde sucht den Lenker. Alle Details stehen im Ratgeber zur Anonymverfügung.
Muss ich als Halter den Lenker nennen?
Ja, wenn die Behörde schriftlich nachfragt. Du musst nach § 103 Abs. 2 KFG binnen zwei Wochen nach Zustellung Name und Anschrift des Lenkers angeben. Kannst du das nicht, nennst du die Person, die Auskunft geben kann.
Wo darf ich in Österreich wie schnell fahren?
Die allgemeinen Höchstgeschwindigkeiten und Sonderregeln wie das IG-L-Tempolimit findest du im Ratgeber zum Tempolimit in Österreich. In einer Section-Control-Strecke gilt das dort angezeigte Limit.
Fazit
Section Control bestraft den Schnitt, nicht den Moment. Hol dir deshalb vor jeder Baustelle das Limit ins Bewusstsein und halte es über den ganzen Abschnitt. Kommt Post, entscheidet die Frist über deine Optionen: vier Wochen bei der Anonymverfügung, zwei Wochen bei Lenkerauskunft und Strafverfügung. Trag den Fristablauf noch am selben Tag in den Kalender ein. Zahlst du eine Anonymverfügung nicht, wird sie gegenstandslos, und die Behörde ermittelt den Lenker. Dann folgt meist die Lenkeranfrage mit zwei Wochen Frist. Ein Einspruch gegen eine Strafverfügung bringt dir laut Gesetz keine höhere Strafe, wenn daraufhin ein Straferkenntnis ergeht. Lies im Zweifel die Begründung im Bescheid und hol dir vor einem Einspruch eine Rechtsauskunft bei der Arbeiterkammer oder einem Anwalt ein.
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