AC-Laden und DC-Laden beim E-Auto – Unterschied erklärt
Wie AC-Laden funktioniert
AC steht für Alternating Current, also Wechselstrom, wie er aus der heimischen Steckdose oder der Wallbox kommt. Da die Fahrzeugbatterie jedoch nur Gleichstrom speichern kann, wandelt ein im Auto verbauter Onboard-Charger den Wechselstrom in Gleichstrom um. Die Leistung dieses eingebauten Wandlers begrenzt die maximale Ladeleistung meist auf 7,4 bis 22 kW, unabhängig davon, wie leistungsstark die Wallbox selbst wäre. AC-Laden eignet sich deshalb besonders für längere Standzeiten, etwa über Nacht zuhause oder tagsüber am Arbeitsplatz.
Wie DC-Laden funktioniert
DC steht für Direct Current, also Gleichstrom. Bei DC-Schnellladesäulen erledigt die Ladesäule selbst die Umwandlung, sie liefert den Gleichstrom direkt an die Batterie und umgeht damit den langsameren bordinternen Wandler. Dadurch sind Ladeleistungen von 50 bis über 300 kW möglich, wodurch sich viele E-Autos in 20 bis 40 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lassen. In Österreich findet man DC-Lader vor allem entlang der Autobahnen und an ASFINAG-Rastplätzen, während AC-Wallboxen für das tägliche Laden zuhause die günstigere und schonendere Variante bleiben.
Weitere Informationen: Elektroauto Ladekabel – Typ 2, CCS & Zubehör
