ESP – Elektronisches Stabilitätsprogramm erklärt

ESP – Elektronisches Stabilitätsprogramm erklärt

Aktualisiert: Juli 2026 · Kategorie: Fahrsicherheit
ESP steht für Elektronisches Stabilitätsprogramm und verhindert das Ausbrechen des Fahrzeugs in Kurven oder bei plötzlichem Ausweichen. Sensoren erkennen Schleudertendenzen und bremsen einzelne Räder ab, bevor der Fahrer reagieren kann.

Wie funktioniert ESP?

Drehraten- und Lenkwinkelsensoren vergleichen ständig die tatsächliche Fahrzeugbewegung mit dem vom Fahrer vorgegebenen Kurs. Weicht das Fahrzeug ab – etwa durch Untersteuern in einer Kurve – bremst ESP gezielt ein einzelnes Rad ab und kann zusätzlich die Motorleistung reduzieren. Seit November 2014 ist ESP in der EU für alle neu zugelassenen Pkw verpflichtend.

ESP und Winterfahrten in Österreich

Auf schneebedeckten oder vereisten Straßen greift ESP besonders häufig ein, da die Haftungsgrenzen der Reifen schneller erreicht sind. Eine Kombination aus funktionierendem ESP und passenden Winterreifen verringert das Schleuderrisiko deutlich. Ein Warnsymbol im Cockpit signalisiert, wenn das System gerade aktiv eingreift.

Weitere Informationen: PKW Sicherheit & Assistenzsysteme